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Posts tagged ‘Tipps’

Die wohl pflegeleichteste und auch schöne Zimmerpflanze ist ein Kaktus. Diesen gibt es in verschiedensten Variationen und nicht alle sind mit Stacheln ausgestattet. Es gibt auch Kakteenartige Pflanzen, die langsam wachsen, schöne Blüten tragen und sehr einfach zu handhaben sind. Man muss sie lediglich einmal die Woche mit nur ein paar Tropfen Wasser gießen, darauf achten dass sie genügend Licht haben und schon kann man sich sehr lange an dieser Art Pflanze erfreuen.
Auch der Drachenbaum ist fast aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Er kann je nach Pflege sehr hoch werden und hat sehr schöne lazettenartige Blätter. Der Drachenbaum braucht ein warmes Plätzchen um sich richtig entfalten zu können.
Der typische Gummibaum ist auch in vielen Orten zu finden. Er braucht Licht, wenig Wasser und mag es sehr gerne, wenn er irgendwo in Zugluft steht oder er möglichst oft in den Genuss von ein bisschen frischer Luft kommt. Mit dieser sehr einfachen Pflege kann er schnell und sehr hoch wachsen.
Orchideen als Zimmerpflanze sind oft als nicht gerade einfach verschrien. Doch eine Orchidee ist nicht nur sehr schön anzusehen, sie ist auch gar nicht so schwer zu pflegen wie man annimmt. Es ist nur darauf zu achten, dass sie möglichst viel Sonnenlicht abbekommt und sehr wenig gegossen wird Oft reichen ca. 5ml in der Woche.
Wer es exotisch mag, für den bietet sich eine Yukka-Palme an. Diese ist sehr dekorativ und zugleich eine der pflegeleichtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie braucht kaum Wasser und ist auch für jene geeignet, die eine Pflanze des Öfteren vergessen sie zu gießen. Die Yukka-Palme mag es sehr hell zu stehen und verbreitet zuhause in leicht exotisches Flair.

Vor allem Nacktschnecken können im Garten zur Plage werden. Nach milden Wintern ziehen sie bereits spätestens Ende März los, weswegen dementsprechend früh auch Schutzmaßnahmen angezeigt sind.

Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist können ausgehöhlte Grapefruitschalen wie Häuschen in die Beete gelegt werden. Schnecken kriechen tagsüber darunter und lassen sich aufsammeln. Den gleichen Effekt haben alte Bretter, Mulchdecken, große Blätter, Töpfe und Steine. Das Aufsammeln der nachtaktiven Tiere geht früh morgens und abends am besten. Ab Juni kann man um bestimmte Pflanzen oder Beete dünne Schichten aus trockenen Strohhäckseln, zerkleinerter Eierschale, trockenen Tannennadeln oder zerriebenem Lavendel auslegen, die wie eine Barriere wirken. Das muss immer wieder kontrolliert und nachgestreut werden. Ist das Material nass geworden wirkt es nicht mehr.

Schneckenzäune bieten einen dauerhaften Schutz. Die Kriechtiere haben kein Problem über scharfe Dinge wie Rasierklingen zu kommen, jedoch können sie nur schwer bis gar nicht Überstände überwinden, da ihr Gewicht sie nach unten zieht und sie herunterfallen.

Mit Bier gefüllte Tassen locken Schnecken mit ihrem Geruch an, sie fallen hinein und ertrinken dann.

Schnecken mögen den Geruch bestimmter Kräuter wie Thymian, Salbei, Ysop, Lavendel, Borretsch, Wermut oder Rainfarn nicht und Zweige davon im Mulch oder die Pflanze vertreibt sie.
Eine Jauche aus Adlerfarn unverdünnt auf dem Boden verteilt, vertreibt die Tiere. Für diese 10 Liter Wasser mit 1kg frischen oder 100g getrockneten Farnwedeln ansetzen. Die Verteilung sollte mindestens einmal wöchentlich erfolgen, vor allem im Frühjahr, wenn die Pflanzen noch klein und daher empfindlich gegen Fraß sind.

Gemüsesorten die noch im Spätsommer im Garten angepflanzt werden können, sind u.a. Kohlrabi, Radieschen, Chinakohl, Brokkoli und Grünkohl.

Kohlrabi ist bis Mitte August anzupflanzen, damit er ab Oktober geerntet werden kann. Bei einer schnellwachsenden Sorte sollten die Pflanzen mit einer Folie bedeckt und auf genügend Abstand, von etwa 30 cm, geachtet werden. Die Knollen sind sehr empfindlich und müssen regelmässig gegossen werden, da sie sonst aufplatzen können.

Radieschen werden bis Mitte August, besondere Sorten noch bis Mitte September ausgesät. Der Boden darf auf keinen Fall austrocknen und muss regelmässig gegossen werden. Die Erntezeit ist jeweils 4-5 Wochen nach der Aussaat. Radieschen eignen sich hervorragend für den Balkonanbau.

Chinakohl wird als Saat von Mitte Juli bis August und als Pflanzung bis Ende August in den Gemüsegarten gebracht. Die Aussaat kann ab Anfang November und die Pflanzung ab Oktober geerntet werden. Es sollte auf genügenden Abstand der einzelnen Pflanzen geachtet werden, etwa 30-40 cm.

Brokkoli entwickelt schnell Blätter, die als Salatbeigabe geeignet sind und bis zum Winterbeginn gepflückt werden können, hierfür sollte der Brokkoli bis Ende August gepflanzt sein. Ab März kann der gesamte Brokkoli geerntet werden. Auch hier ist bei der Pflanzung auf genügend Abstand zu achten, etwa 30-40 cm.

Grünkohl wird ab Mitte Mai ausgesät und bis Ende Juni, bei idealen Bedingungen bis Ende August, gepflanzt. Der Boden sollte regelmässig aufgelockert und gewässert werden. Kälte fügt ihm keinen Schaden zu, jedoch Temperaturschwankungen. Mit aufgehäufter Erde oder gehäckselter Baumrinde kann man die Pflanzen schützen. Wenn kein starker Frost eintritt kann der Grünkohl den gesamten Winter über geerntet werden. In Gegenden mit strengen Wintern empfiehlt es sich dies bis Anfang Dezember zu tun.

Die meisten Pflanzen lassen sich problemlos überwintern. Wichtig hierbei ist eine gute Vorbereitung; es ist darauf zu achten, dass verschiedene Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben. Beispielsweise bereitet man die Pflanzen vor, indem man das Düngen im Herbst langsam einstellt.

Recht unempfindliche Kübelpflanzen, beispielsweise Bambus, Koniferen oder Buchsbaum, können im Garten überwintern. Frostempfindlich sind hier größtenteils die Wurzeln, die man schützt, indem man das Pflanzgefäß auf Styroporplatten stellt, um die Kälte von unten einzudämmen. Dann umwickelt man die Kübel mit wärmenden Stoffen wie Luftpolsterfolie, Leinenstoffen oder ähnlichem. Man kann auch den Pflanzkübel in einen größeren stellen und den Hohlraum zwischen den Töpfen mit Rindenmulch füllen. Eng aneinandergerückt und dicht an einer Hauswand platziert, können die Pflanzen in Ruhe überwintern. Frostempfindlichere Pflanzen sollen in einem frostfreien Raum, wie zum Beispiel dem Keller, bei etwa 3 bis 10 °C überwintern.

Laubpflanzen wie Bouganvillea, Fuchsien, Geranien oder Begonien überwintern am besten, indem man sie im Herbst kräftig zurückschneidet. Hierbei werden alle Blüten, Knospen und Blätter entfernt. Diese Pflanzen lagert man am besten im Keller, oder, wenn diese frostfrei ist, auch in der Garage.

Immergrüne Pflanzen wie Oleander, Lorbeer, Citrusbäumchen etc. sind in hellen, frostfreien Räumen zu überwintern. Hierfür eignen sich kühlere Räume wie Treppenhaus oder Schlafzimmer. Es ist darauf zu achten, dass überwinternde Pflanzen nur sparsam gegossen werden sollen, allerdings darf die Erde auch nicht komplett austrocknen. Eine gute Durchlüftung soll auf jeden Fall vorherrschen.

Bevor der Traum vom eigenen Teich umgesetzt werden kann bedarf es einiger Überlegungen.
Zunächst sollte geklärt sein welche Funktion der Teich haben soll. Mit oder ohne Bachlauf oder Quelle, eine beruhigende Wasseroberfläche haben, ein Teich mit Fischen oder soll es vielleicht ein Schwimmteich werden.
Der Standort des Gartenteiches ergibt sich aus der Funktion heraus, jedoch sollte er teilweise im Schatten angelegt werden, da bei voller Sonneneinstrahlung das Algenwachstum gefördert wird.
Die Größe des Teiches ist variabel von klein bis sehr groß, zu beachten ist dabei das richtige Verhältnis von Tiefe und Größe. Die Grundgröße eines Schwimmteiches sollte zwischen 70 und 100m betragen. Harmonische Formen eines Teiches sind oval oder haben geschwungene Linien.
Die individuelle Gestaltung eines Schwimmteiches kann sehr vielseitig sein mit Inseln, Buchten oder Steilufern.
Das ideale Gefälle steht in einem Verhältnis von 1:3, d.h.vom Teichrand entfernt werden 3m gemessen und da beträgt die Teichtiefe 1m.
Ein Teichprofil das stufenförmig mit 3 Podesten angelegt wird, ist für Pflanzen sehr gut geeignet. Damit das Wasser klar bleibt ist es günstig eine Sumpfzone anzulegen. Die Tiefe des Gartenteiches ist abhängig von der Funktion, es hat ein kleiner Teich eine andere Tiefe als ein Schwimmteich.
Die Abdichtung erfolgt hauptsächlich mit einer Teichfolie, dabei richtet sich die Auswahl der Folie nach der Funktion des Gartenteiches.
Natürliche Feuchtbiotope benötigen keine Technik da sie von Pflanzen oder Mikroorganismen rein gehalten werden, Schwimmteiche hingegen benötigen eine Filteranlage