
Ein schöner Garten, Quelle: regenpfeifer via Flickr
Man muss keine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolviert haben, um eine gemütliche und gut strukturierte Gartengestaltung hinzubekommen. Allein durch die Beachtung einiger Regeln der Pflanzen kann man ein sehr ansprechendes Ergebnis erhalten.
Gartengestaltung
Zunächst sollte bei der Gartengestaltung überlegt werden, welche Pflanzen man in seinem Garten haben möchte. Ideal ist es, wenn man für jeden Monat im Frühling, Sommer oder Herbst einige Pflanzen findet, die in dieser Zeit ihren Blütezeitpunkt haben. Auch das Pflanzen von immergrünen Koniferen oder Tannen- und anderen Nadelbäumen kann für eine farblich ansprechende Gestaltung des Gartens sorgen.
Bevor man aber mit der Bepflanzung beginnen kann, sollte man eine Skizze des Gartens anfertigen und genau überlegen, wo man Beete und Laufwege anlegen möchte und wo im Garten Rasenflächen oder eine Terrasse ihren Platz finden sollen. Hierfür kann es hilfreich sein, sich im Internet nach verschiedenen Gestaltungsarten von Gärten umzuschauen. Read more »
Es gibt einige tolle Mittel gegen Blattläuse die natürlich sind und sich auch leicht herstellen lassen. Blattläuse sind aber nicht immer bei der ersten Behandlung besiegt, deswegen sollten Sie alle Anwendungen auf jeden Fall mehrfach machen damit kein Ungeziefer aus ihrem Kräutergarten die Prozedur überlebt.
1. Rezept: Brennnesselauszug
Geben Sie in einen mit ca. 5 Liter Wasser gefüllten Kübel, einige Brennnessel hinein. Nun sollten Sie diesen Ansatz ca. 24 Stunden lang ziehen lassen, bis ein Sud entsteht. Danach seihen Sie die Brennnessel ab. Nun können Sie den so gewonnenen Sud gegen die Blattläuse sprühen.
Sie können sich dieses Kräuterextrakt auch im Fachhandel besorgen.
2. Rezept: Tabakwasser
Heben Sie Tabakreste von Zigaretten oder Zigarren auf. Füllen Sie einen kleinen Topf mit ca. 1 Liter Wasser auf und schmeißen Sie ca. 50 Gramm oder mehr vom Tabak in den Kübel. Nachdem Sie den Ansatz leicht aufkochen ließen, können Sie die restlichen Tabakreste mit einem Tuch abseihen.
Nun füllen Sie die Tabakseifenwasser Mischung in einen Sprühbehälter und besprühen die Unterseite Ihre Pflanzenblätter.
Machen Sie die Behandlung öfters in regelmäßigen Abständen, damit auch die Eier der Blattläuse nicht überleben.
Vermeidung der Blattläuse
* Spritzen Sie Ihre Pflanzen oft genug mit einem Wasserstrahl ab.
* Legen Sie ein paar Lavendelblüten in auf die Erdoberfläche der Pflanzen, Lavendel verjagt die Ungeziefer.
* Geben Sie Spülmittel in lauwarmes Wasser und tauchen Sie die Zimmerpflanzen kopfüber in die Mischung. Dabei fallen die Blattläuse einfach ab.
* Wenn man etwas Zigarettenasche auf der Erde der Pflanzen gibt gehen die Blattläuse nicht auf die Pflanzen.
Viel Glück beim Bekämpfen!
Die meisten Pflanzen lassen sich problemlos überwintern. Wichtig hierbei ist eine gute Vorbereitung; es ist darauf zu achten, dass verschiedene Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben. Beispielsweise bereitet man die Pflanzen vor, indem man das Düngen im Herbst langsam einstellt.
Recht unempfindliche Kübelpflanzen, beispielsweise Bambus, Koniferen oder Buchsbaum, können im Garten überwintern. Frostempfindlich sind hier größtenteils die Wurzeln, die man schützt, indem man das Pflanzgefäß auf Styroporplatten stellt, um die Kälte von unten einzudämmen. Dann umwickelt man die Kübel mit wärmenden Stoffen wie Luftpolsterfolie, Leinenstoffen oder ähnlichem. Man kann auch den Pflanzkübel in einen größeren stellen und den Hohlraum zwischen den Töpfen mit Rindenmulch füllen. Eng aneinandergerückt und dicht an einer Hauswand platziert, können die Pflanzen in Ruhe überwintern. Frostempfindlichere Pflanzen sollen in einem frostfreien Raum, wie zum Beispiel dem Keller, bei etwa 3 bis 10 °C überwintern.
Laubpflanzen wie Bouganvillea, Fuchsien, Geranien oder Begonien überwintern am besten, indem man sie im Herbst kräftig zurückschneidet. Hierbei werden alle Blüten, Knospen und Blätter entfernt. Diese Pflanzen lagert man am besten im Keller, oder, wenn diese frostfrei ist, auch in der Garage.
Immergrüne Pflanzen wie Oleander, Lorbeer, Citrusbäumchen etc. sind in hellen, frostfreien Räumen zu überwintern. Hierfür eignen sich kühlere Räume wie Treppenhaus oder Schlafzimmer. Es ist darauf zu achten, dass überwinternde Pflanzen nur sparsam gegossen werden sollen, allerdings darf die Erde auch nicht komplett austrocknen. Eine gute Durchlüftung soll auf jeden Fall vorherrschen.
Vor allem Nacktschnecken können im Garten zur Plage werden. Nach milden Wintern ziehen sie bereits spätestens Ende März los, weswegen dementsprechend früh auch Schutzmaßnahmen angezeigt sind.
Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist können ausgehöhlte Grapefruitschalen wie Häuschen in die Beete gelegt werden. Schnecken kriechen tagsüber darunter und lassen sich aufsammeln. Den gleichen Effekt haben alte Bretter, Mulchdecken, große Blätter, Töpfe und Steine. Das Aufsammeln der nachtaktiven Tiere geht früh morgens und abends am besten. Ab Juni kann man um bestimmte Pflanzen oder Beete dünne Schichten aus trockenen Strohhäckseln, zerkleinerter Eierschale, trockenen Tannennadeln oder zerriebenem Lavendel auslegen, die wie eine Barriere wirken. Das muss immer wieder kontrolliert und nachgestreut werden. Ist das Material nass geworden wirkt es nicht mehr.
Schneckenzäune bieten einen dauerhaften Schutz. Die Kriechtiere haben kein Problem über scharfe Dinge wie Rasierklingen zu kommen, jedoch können sie nur schwer bis gar nicht Überstände überwinden, da ihr Gewicht sie nach unten zieht und sie herunterfallen.
Mit Bier gefüllte Tassen locken Schnecken mit ihrem Geruch an, sie fallen hinein und ertrinken dann.
Schnecken mögen den Geruch bestimmter Kräuter wie Thymian, Salbei, Ysop, Lavendel, Borretsch, Wermut oder Rainfarn nicht und Zweige davon im Mulch oder die Pflanze vertreibt sie.
Eine Jauche aus Adlerfarn unverdünnt auf dem Boden verteilt, vertreibt die Tiere. Für diese 10 Liter Wasser mit 1kg frischen oder 100g getrockneten Farnwedeln ansetzen. Die Verteilung sollte mindestens einmal wöchentlich erfolgen, vor allem im Frühjahr, wenn die Pflanzen noch klein und daher empfindlich gegen Fraß sind.
Zu den schönsten Winterpflanzen zählen unter anderem der Weihnachtsstern oder der Weihnachtskaktus für den Innenbereich und das kleine unscheinbare Silberblatt, die Erika oder der Winterjasmin für den Außenbereich.
Das Silberblatt, das auch als Bodendeckerpflanze geeignet ist, hat mit seinem grausilbernen Schimmer ein bisschen etwas vom Winter, der mit seinem Raureif das Land überzieht. Die Blätter sind ähnlich wie bei einem Eichblatt gefächert.
Auch die Winterheide mit ihren verschieden farbigen Knospen sieht im Winter sehr schön aus. Ein klein bisschen bringen sie die Sonne des Sommers mit herüber in den Winter. Dank verschiedenster Züchtungen gibt es mittlerweile viele Pflanzen, die auch den Winter in nördlicheren Gefilden überstehen.
Besonders hübsch anzuschauen ist auch der Winterjasmin, der in der Zeit von Dezember bis April mit seinen kleinen gelben Blüten Farbe in den weißen Winter bringt.
Auch die immergrünen Pflanzen wie zum Beispiel Efeu, Buchsbaum oder Latschenkiefer bieten im Winter noch viel Freude an Pflanzen. Häufig werden diese Pflanzen in Pflanzkübeln mit den im Winter blühenden Pflanzen kombiniert. Egal ob auf dem Balkon oder im Garten auf der Terrasse spenden die Pflanzen dann viel Freude.
Dank guter Zuchterfolge gibt es auch einige der Sommer- und Herbstpflanzen wie Astern und ähnlichen, die bis in den Winter hinein Ihre Blüten präsentieren. So macht das Gärtnern auch im Winter noch Spaß.