Die wohl pflegeleichteste und auch schöne Zimmerpflanze ist ein Kaktus. Diesen gibt es in verschiedensten Variationen und nicht alle sind mit Stacheln ausgestattet. Es gibt auch Kakteenartige Pflanzen, die langsam wachsen, schöne Blüten tragen und sehr einfach zu handhaben sind. Man muss sie lediglich einmal die Woche mit nur ein paar Tropfen Wasser gießen, darauf achten dass sie genügend Licht haben und schon kann man sich sehr lange an dieser Art Pflanze erfreuen.
Auch der Drachenbaum ist fast aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Er kann je nach Pflege sehr hoch werden und hat sehr schöne lazettenartige Blätter. Der Drachenbaum braucht ein warmes Plätzchen um sich richtig entfalten zu können.
Der typische Gummibaum ist auch in vielen Orten zu finden. Er braucht Licht, wenig Wasser und mag es sehr gerne, wenn er irgendwo in Zugluft steht oder er möglichst oft in den Genuss von ein bisschen frischer Luft kommt. Mit dieser sehr einfachen Pflege kann er schnell und sehr hoch wachsen.
Orchideen als Zimmerpflanze sind oft als nicht gerade einfach verschrien. Doch eine Orchidee ist nicht nur sehr schön anzusehen, sie ist auch gar nicht so schwer zu pflegen wie man annimmt. Es ist nur darauf zu achten, dass sie möglichst viel Sonnenlicht abbekommt und sehr wenig gegossen wird Oft reichen ca. 5ml in der Woche.
Wer es exotisch mag, für den bietet sich eine Yukka-Palme an. Diese ist sehr dekorativ und zugleich eine der pflegeleichtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie braucht kaum Wasser und ist auch für jene geeignet, die eine Pflanze des Öfteren vergessen sie zu gießen. Die Yukka-Palme mag es sehr hell zu stehen und verbreitet zuhause in leicht exotisches Flair.
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Seit ein paar Jahren bereits pflege ich meinen kleinen Kräutergarten auf dem Fensterbrett. Eine feine Sache ist das, denn wenn man es geschickt anstellt, dann hat man nicht nur immer ein paar frische leckere Kräuter für die Küche, sondern auch noch einen kleinen leuchtend grünen Blickpunkt, wenn man aus dem Fenster schaut. Und das übrigens nicht nur im Sommer, denn es gibt auch winterharte Kräuter und Gewürzpflanzen, die das ganze Jahr über grünen.
Mein Rosmarin und mein Lavendel haben den letzten Winter zum Beispiel gut überstanden, obwohl ich immer dachte, dass die Pflanzen mit ihren starken Wurzeln unbedingt Gartenboden brauchen, aber ich hab sie jetzt schon in der zweiten Saison auf meinem Fensterbrett und sie lediglich im letzten Herbst radikal zurück geschnitten. Das muss man wohl auch gründlich tun, denn die wachsen wie Gift, werden dann recht schwer und hängen leicht über (weil sie sich ja Richtung Licht strecken).
Damit mir meine Töpfe nicht beim nächsten Sturm runter stürzen und einem unschuldigen Passanten auf den Kopf fallen habe ich mir übrigens was Cleveres ausgedacht: einfach flexible Federstangen, so wie man sie als Duschstange kaufen kann, zwischen den Mauervorsprung geklemmt und mein Kräutergarten ist gegen Absturz gut gesichert. Die Klemmstangen haben auch den Vorteil, dass man nix schrauben muss, das ist ja immer wichtig, wenn man in einer Mietwohnung lebt.
Basilikum muss bei mir auch immer sein, der bekommt aber immer einen extra Topf, weil der so wuchert, dass der garantiert alle anderen Pflanzen abwürgen würde. Bei manchen Pflanzen sollte man auch darauf achten, dass die Töpfe auf dem Fensterbrett eine gewisse Tiefe aufweisen, meine Petersilie ist nämlich aus diesem Grunde gar nichts geworden, die wollte einfach mehr Platz nach unten für die Wurzeln.
Manche Kräuter blühen übrigens, wenn man sie lässt und nicht vorher aberntet. Den Bienen schmeckt das auch.

