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Archive for the ‘Pflanzen Welten’ category

Leider, der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, nun heißt es leider auch bei den Gartenarbeiten schon wieder an den Herbst zu denken. Für den Hobbygärtner beginnt eine Zeit in der es viel zu tun gibt. Es ist Erntezeit. Kartoffeln, Obst, Beeren, Bohnen müssen nicht nur geerntet sondern auch verarbeitet oder richtig eingelagert werden. Und das ist lange noch nicht alles. Auch ist es jetzt wieder an der Zeit den Komposthaufen umzusetzen.
Erdbeerpflanzen sollten nun auch neue gepflanzt werden, damit in den nächsten zwei Jahren wieder mit einer guten Ernte zu rechnen ist.
Gedanken sollte sich der Hobbygärtner auch über eine Neugestaltung von Beeten oder Blumenrabatten machen. Es ist an der Zeit neue Rosenstöcke zu setzen und auch Blumenzwiebeln für eine blühende Pracht dann im Frühjahr in den Boden zu bekommen.
Für viele Staudenpflanzen ist das jetzt genau die richtige Zeit um geteilt zu werden und auch der optimale Zeitpunkt um eine Neubepflanzung mit Staudengewächsen vorzunehmen.
Erste Blätter können auch schon fallen, die zusammen geharkt werden wollen. Wohin damit? Natürlich ein Anfang für den neuen Komposthaufen. So können auch gleich Igel hier ihr Winterquartier finden. Rasen mähen steht auch noch an, damit ist es um diese Zeit jetzt noch nicht getan. Eine Herbstdüngung für den Rasen kann deshalb noch zwei oder drei Wochen warten.
Doch das Schönste für den Hobbygärtner ist es doch sicherlich, sich mit einem guten Schoppen Wein oder einem gut gekühltem Bier nach getaner Arbeit auf der Gartenbank zu setzen, und seinen Garten und das schöne Wetter noch so richtig zu genießen.

Gemüsesorten die noch im Spätsommer im Garten angepflanzt werden können, sind u.a. Kohlrabi, Radieschen, Chinakohl, Brokkoli und Grünkohl.

Kohlrabi ist bis Mitte August anzupflanzen, damit er ab Oktober geerntet werden kann. Bei einer schnellwachsenden Sorte sollten die Pflanzen mit einer Folie bedeckt und auf genügend Abstand, von etwa 30 cm, geachtet werden. Die Knollen sind sehr empfindlich und müssen regelmässig gegossen werden, da sie sonst aufplatzen können.

Radieschen werden bis Mitte August, besondere Sorten noch bis Mitte September ausgesät. Der Boden darf auf keinen Fall austrocknen und muss regelmässig gegossen werden. Die Erntezeit ist jeweils 4-5 Wochen nach der Aussaat. Radieschen eignen sich hervorragend für den Balkonanbau.

Chinakohl wird als Saat von Mitte Juli bis August und als Pflanzung bis Ende August in den Gemüsegarten gebracht. Die Aussaat kann ab Anfang November und die Pflanzung ab Oktober geerntet werden. Es sollte auf genügenden Abstand der einzelnen Pflanzen geachtet werden, etwa 30-40 cm.

Brokkoli entwickelt schnell Blätter, die als Salatbeigabe geeignet sind und bis zum Winterbeginn gepflückt werden können, hierfür sollte der Brokkoli bis Ende August gepflanzt sein. Ab März kann der gesamte Brokkoli geerntet werden. Auch hier ist bei der Pflanzung auf genügend Abstand zu achten, etwa 30-40 cm.

Grünkohl wird ab Mitte Mai ausgesät und bis Ende Juni, bei idealen Bedingungen bis Ende August, gepflanzt. Der Boden sollte regelmässig aufgelockert und gewässert werden. Kälte fügt ihm keinen Schaden zu, jedoch Temperaturschwankungen. Mit aufgehäufter Erde oder gehäckselter Baumrinde kann man die Pflanzen schützen. Wenn kein starker Frost eintritt kann der Grünkohl den gesamten Winter über geerntet werden. In Gegenden mit strengen Wintern empfiehlt es sich dies bis Anfang Dezember zu tun.

Es gibt einige tolle Mittel gegen Blattläuse die natürlich sind und sich auch leicht herstellen lassen. Blattläuse sind aber nicht immer bei der ersten Behandlung besiegt, deswegen sollten Sie alle Anwendungen auf jeden Fall mehrfach machen damit kein Ungeziefer aus ihrem Kräutergarten die Prozedur überlebt.

1. Rezept: Brennnesselauszug

Geben Sie in einen mit ca. 5 Liter Wasser gefüllten Kübel, einige Brennnessel hinein. Nun sollten Sie diesen Ansatz ca. 24 Stunden lang ziehen lassen, bis ein Sud entsteht. Danach seihen Sie die Brennnessel ab. Nun können Sie den so gewonnenen Sud gegen die Blattläuse sprühen.

Sie können sich dieses Kräuterextrakt auch im Fachhandel besorgen.

2. Rezept: Tabakwasser

Heben Sie Tabakreste von Zigaretten oder Zigarren auf. Füllen Sie einen kleinen Topf mit ca. 1 Liter Wasser auf und schmeißen Sie ca. 50 Gramm oder mehr vom Tabak in den Kübel. Nachdem Sie den Ansatz leicht aufkochen ließen, können Sie die restlichen Tabakreste mit einem Tuch abseihen.

Nun füllen Sie die Tabakseifenwasser Mischung in einen Sprühbehälter und besprühen die Unterseite Ihre Pflanzenblätter.
Machen Sie die Behandlung öfters in regelmäßigen Abständen, damit auch die Eier der Blattläuse nicht überleben.

Vermeidung der Blattläuse

* Spritzen Sie Ihre Pflanzen oft genug mit einem Wasserstrahl ab.
* Legen Sie ein paar Lavendelblüten in auf die Erdoberfläche der Pflanzen, Lavendel verjagt die Ungeziefer.
* Geben Sie Spülmittel in lauwarmes Wasser und tauchen Sie die Zimmerpflanzen kopfüber in die Mischung. Dabei fallen die Blattläuse einfach ab.
* Wenn man etwas Zigarettenasche auf der Erde der Pflanzen gibt gehen die Blattläuse nicht auf die Pflanzen.

Viel Glück beim Bekämpfen!

Herrlich wie das duftet!

Ein Schritt in einen sommerlichen Kräutergarten kann traumhaft schön sein. Zahlreiche Düfte verschiedenster Kräuter verzaubern die Seele. Überall hängt der süße, säuerliche und natürliche Geruch von Pflanzen in der Luft. Dieses Gefühl von Freude, von Leben und Lebenslust macht nicht nur den Gartenfreund glücklich. Besonders beliebt zeigen sich solche erholsame Kräutergarten gerade auch bei Menschen aus der Stadt. Durch die verschiedenen Düfte der positiv wirkenden Kräutern kann man Seele und Körper super entspannen. Es ist bewiesen: Ein duftender Kräutergarten wirkt beruhigend und ist somit eine erholsame “Ablenkung” aus dem Alltag. Wer sich selbst einen duftenden Kräutergarten anlegen will braucht natürlich ein bisschen Wissen, um den perfekt riechenden Garten hinter dem Haus zu haben. Damit das Anlegen aber um ein vielfaches erleichtert wird, werden hier mal ein paar wohlriechende Kräuter beschrieben:

  • Thymian: duftet nach herber Frische, riecht nach natürlichen Gewässern
  • Rosmarin: riecht fantastisch nach Urlaub am Strand
  • Minze: frisches Blau, triumphiert in jedem Kräutergarten, tropischer Duft
  • Fenchel: vergleichsweise bitterer Duft, aber keinesfalls übelrichend
  • Anis: starker Duft; vergleichbar mit dem Duft von Fenchel
  • Kresse: reizender Duft von anregender Frische, säuerlicher Duft
  • Zitronengras: einzigartiger Geruch nach milder Zitrone
  • Salbei: weich riechender, sanfter Geruch nach Gräsern
  • Goldlack: süßer Geruch nach Honig im Kontrast mit einem feinem Geruch nach etwas Bitterem
  • Flieder: lockt nicht nur Bienen an, der ebenfalls herrliche Duft, überzeugt auch den Menschen

Das Motto für den Kräutergarten: Umso mehr Kräuter, desto mehr Duft! Eine Kräutersorte reicht nicht, lieber viele Sorten anpflanzen und dafür von jeder Sorte etwas weniger Pflanzen! Zu einem richtigen Kräutergarten empfehlen sich auch ein paar Büsche und Sträucher, die ringsherum um den Kräutergarten gepflanzt werden. Ein Kräutergarten ist ein Garten der Sinne: Die Liebe liegt in der Pflanze!

Die meisten Pflanzen lassen sich problemlos überwintern. Wichtig hierbei ist eine gute Vorbereitung; es ist darauf zu achten, dass verschiedene Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben. Beispielsweise bereitet man die Pflanzen vor, indem man das Düngen im Herbst langsam einstellt.

Recht unempfindliche Kübelpflanzen, beispielsweise Bambus, Koniferen oder Buchsbaum, können im Garten überwintern. Frostempfindlich sind hier größtenteils die Wurzeln, die man schützt, indem man das Pflanzgefäß auf Styroporplatten stellt, um die Kälte von unten einzudämmen. Dann umwickelt man die Kübel mit wärmenden Stoffen wie Luftpolsterfolie, Leinenstoffen oder ähnlichem. Man kann auch den Pflanzkübel in einen größeren stellen und den Hohlraum zwischen den Töpfen mit Rindenmulch füllen. Eng aneinandergerückt und dicht an einer Hauswand platziert, können die Pflanzen in Ruhe überwintern. Frostempfindlichere Pflanzen sollen in einem frostfreien Raum, wie zum Beispiel dem Keller, bei etwa 3 bis 10 °C überwintern.

Laubpflanzen wie Bouganvillea, Fuchsien, Geranien oder Begonien überwintern am besten, indem man sie im Herbst kräftig zurückschneidet. Hierbei werden alle Blüten, Knospen und Blätter entfernt. Diese Pflanzen lagert man am besten im Keller, oder, wenn diese frostfrei ist, auch in der Garage.

Immergrüne Pflanzen wie Oleander, Lorbeer, Citrusbäumchen etc. sind in hellen, frostfreien Räumen zu überwintern. Hierfür eignen sich kühlere Räume wie Treppenhaus oder Schlafzimmer. Es ist darauf zu achten, dass überwinternde Pflanzen nur sparsam gegossen werden sollen, allerdings darf die Erde auch nicht komplett austrocknen. Eine gute Durchlüftung soll auf jeden Fall vorherrschen.