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Es gibt einige tolle Mittel gegen Blattläuse die natürlich sind und sich auch leicht herstellen lassen. Blattläuse sind aber nicht immer bei der ersten Behandlung besiegt, deswegen sollten Sie alle Anwendungen auf jeden Fall mehrfach machen damit kein Ungeziefer aus ihrem Kräutergarten die Prozedur überlebt.

1. Rezept: Brennnesselauszug

Geben Sie in einen mit ca. 5 Liter Wasser gefüllten Kübel, einige Brennnessel hinein. Nun sollten Sie diesen Ansatz ca. 24 Stunden lang ziehen lassen, bis ein Sud entsteht. Danach seihen Sie die Brennnessel ab. Nun können Sie den so gewonnenen Sud gegen die Blattläuse sprühen.

Sie können sich dieses Kräuterextrakt auch im Fachhandel besorgen.

2. Rezept: Tabakwasser

Heben Sie Tabakreste von Zigaretten oder Zigarren auf. Füllen Sie einen kleinen Topf mit ca. 1 Liter Wasser auf und schmeißen Sie ca. 50 Gramm oder mehr vom Tabak in den Kübel. Nachdem Sie den Ansatz leicht aufkochen ließen, können Sie die restlichen Tabakreste mit einem Tuch abseihen.

Nun füllen Sie die Tabakseifenwasser Mischung in einen Sprühbehälter und besprühen die Unterseite Ihre Pflanzenblätter.
Machen Sie die Behandlung öfters in regelmäßigen Abständen, damit auch die Eier der Blattläuse nicht überleben.

Vermeidung der Blattläuse

* Spritzen Sie Ihre Pflanzen oft genug mit einem Wasserstrahl ab.
* Legen Sie ein paar Lavendelblüten in auf die Erdoberfläche der Pflanzen, Lavendel verjagt die Ungeziefer.
* Geben Sie Spülmittel in lauwarmes Wasser und tauchen Sie die Zimmerpflanzen kopfüber in die Mischung. Dabei fallen die Blattläuse einfach ab.
* Wenn man etwas Zigarettenasche auf der Erde der Pflanzen gibt gehen die Blattläuse nicht auf die Pflanzen.

Viel Glück beim Bekämpfen!

Pflanzen im Wohnzimmer – wahrscheinlich geht es nicht ohne. Denn auch wer selbst keine Pflanzen anschafft, wird irgendwann einmal Besuch bekommen. Und der Besuch bringt ein Gastgeschenk mit: die erste Pflanze ist da.

Luftverbesserung

Notwendig sind Pflanzen im Wohnzimmer nicht. Sie sind zwar nützlich, weil sie in gewissem Maße die Luft verbessern können. Und auch in einem spärlich eingerichteten Wohnzimmer können sie helfen, den Raumschall zu dämpfen. Und es ist ja auch gut möglich, dass man vom Wohnzimmer aus den Blick in den blühenden Garten hat. Das ist dann Pflanze genug.

Wer sich für Pflanzen im Wohnzimmer interessiert, sollte sich erst einmal im Wohnzimmer umsehen. Fast alle Pflanzen brauchen Licht. Das bedeutet, dass sie in Fensternähe stehen sollten. Es gibt aber auch exotische Pflanzen, die mit weniger Licht auskommen und deshalb auch im Raum stehen können.

Wenn solche Pflanzen auf dem Boden stehen, dann ist dies kein guter Platz, wenn Kleinkinder im Haus sind oder zu Besuch kommen können. Zu groß ist dann die Versuchung, in der Blumenerde zu graben. Solche Pflanzen, etwa Gummibäume, Bananenstauden oder Kokospalmen, haben außerdem die Eigenschaft, bei guter Pflege kräftig zu wachsen. Eines Tages sind sie dann zu groß für das Zimmer. Dies gilt auch für Kletterpflanzen, die man gelegentlich auch im Wohnzimmer findet. Bei Kinderbesuch sollten übrigens auch alle giftigen Pflanzen tabu sein.

Fensterbrett

Der beste Platz für die Pflanzen ist wohl doch das Fensterbrett. Doch vertragen nicht alle Pflanzen die Mittagssonne, und sie können zudem schnell austrocknen und müssen dann entsprechend häufig gegossen werden. Auf die Pflegebedürftigkeit sollte man deshalb achten. Wer sich täglich liebevoll um seine Pflanzen kümmert, kann andere wählen wie der, für den sie nur gelegentlich einer Beachtung wert sind.

Nicht zu vergessen sei übrigens die Hydrokultur. Solche Pflanzen brauchen keine Blumenerde, sondern müssen nur gegossen und gelegentlich gedüngt werden. Das erleichtert die Pflege.

Wer zum ersten Mal in seinem Garten Pflanzen anbauen möchte, steht vor einer großen Herausforderung. Gerade Gemüse- und Obstpflanzen benötigen eine besondere Pflege und sind schwieriger anzubauen als Blumen oder Kräuter. Sicher ist es ein Einfaches, schon fertig gezüchtete Gemüsepflanzen wie Tomaten, Paprika und Erdbeeren zu kaufen.

Die ersten Früchte sind in der Regel schon beim Kauf fast vollständig gereift, sodass ein Ertrag garantiert ist. Anders sieht es aus, wenn man aus Samen eine Pflanze züchten möchte, und über wenig Erfahrung verfügt. Wenn man plant, verschiedene Gemüsesorten anzubauen, muss man für jede Sorte den richtigen Platz im Garten finden. Je nach Bedarf muss ein sonniges, ein schattiges oder ein halbschattiges Beet gefunden werden. Die Beschaffenheit und Qualität der Erde ist natürlich auch wichtig.

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Die meisten Pflanzen lassen sich problemlos überwintern. Wichtig hierbei ist eine gute Vorbereitung; es ist darauf zu achten, dass verschiedene Pflanzen verschiedene Bedürfnisse haben. Beispielsweise bereitet man die Pflanzen vor, indem man das Düngen im Herbst langsam einstellt.

Recht unempfindliche Kübelpflanzen, beispielsweise Bambus, Koniferen oder Buchsbaum, können im Garten überwintern. Frostempfindlich sind hier größtenteils die Wurzeln, die man schützt, indem man das Pflanzgefäß auf Styroporplatten stellt, um die Kälte von unten einzudämmen. Dann umwickelt man die Kübel mit wärmenden Stoffen wie Luftpolsterfolie, Leinenstoffen oder ähnlichem. Man kann auch den Pflanzkübel in einen größeren stellen und den Hohlraum zwischen den Töpfen mit Rindenmulch füllen. Eng aneinandergerückt und dicht an einer Hauswand platziert, können die Pflanzen in Ruhe überwintern. Frostempfindlichere Pflanzen sollen in einem frostfreien Raum, wie zum Beispiel dem Keller, bei etwa 3 bis 10 °C überwintern.

Laubpflanzen wie Bouganvillea, Fuchsien, Geranien oder Begonien überwintern am besten, indem man sie im Herbst kräftig zurückschneidet. Hierbei werden alle Blüten, Knospen und Blätter entfernt. Diese Pflanzen lagert man am besten im Keller, oder, wenn diese frostfrei ist, auch in der Garage.

Immergrüne Pflanzen wie Oleander, Lorbeer, Citrusbäumchen etc. sind in hellen, frostfreien Räumen zu überwintern. Hierfür eignen sich kühlere Räume wie Treppenhaus oder Schlafzimmer. Es ist darauf zu achten, dass überwinternde Pflanzen nur sparsam gegossen werden sollen, allerdings darf die Erde auch nicht komplett austrocknen. Eine gute Durchlüftung soll auf jeden Fall vorherrschen.

Gemüsesorten die noch im Spätsommer im Garten angepflanzt werden können, sind u.a. Kohlrabi, Radieschen, Chinakohl, Brokkoli und Grünkohl.

Kohlrabi ist bis Mitte August anzupflanzen, damit er ab Oktober geerntet werden kann. Bei einer schnellwachsenden Sorte sollten die Pflanzen mit einer Folie bedeckt und auf genügend Abstand, von etwa 30 cm, geachtet werden. Die Knollen sind sehr empfindlich und müssen regelmässig gegossen werden, da sie sonst aufplatzen können.

Radieschen werden bis Mitte August, besondere Sorten noch bis Mitte September ausgesät. Der Boden darf auf keinen Fall austrocknen und muss regelmässig gegossen werden. Die Erntezeit ist jeweils 4-5 Wochen nach der Aussaat. Radieschen eignen sich hervorragend für den Balkonanbau.

Chinakohl wird als Saat von Mitte Juli bis August und als Pflanzung bis Ende August in den Gemüsegarten gebracht. Die Aussaat kann ab Anfang November und die Pflanzung ab Oktober geerntet werden. Es sollte auf genügenden Abstand der einzelnen Pflanzen geachtet werden, etwa 30-40 cm.

Brokkoli entwickelt schnell Blätter, die als Salatbeigabe geeignet sind und bis zum Winterbeginn gepflückt werden können, hierfür sollte der Brokkoli bis Ende August gepflanzt sein. Ab März kann der gesamte Brokkoli geerntet werden. Auch hier ist bei der Pflanzung auf genügend Abstand zu achten, etwa 30-40 cm.

Grünkohl wird ab Mitte Mai ausgesät und bis Ende Juni, bei idealen Bedingungen bis Ende August, gepflanzt. Der Boden sollte regelmässig aufgelockert und gewässert werden. Kälte fügt ihm keinen Schaden zu, jedoch Temperaturschwankungen. Mit aufgehäufter Erde oder gehäckselter Baumrinde kann man die Pflanzen schützen. Wenn kein starker Frost eintritt kann der Grünkohl den gesamten Winter über geerntet werden. In Gegenden mit strengen Wintern empfiehlt es sich dies bis Anfang Dezember zu tun.