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Vor allem Nacktschnecken können im Garten zur Plage werden. Nach milden Wintern ziehen sie bereits spätestens Ende März los, weswegen dementsprechend früh auch Schutzmaßnahmen angezeigt sind.

Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist können ausgehöhlte Grapefruitschalen wie Häuschen in die Beete gelegt werden. Schnecken kriechen tagsüber darunter und lassen sich aufsammeln. Den gleichen Effekt haben alte Bretter, Mulchdecken, große Blätter, Töpfe und Steine. Das Aufsammeln der nachtaktiven Tiere geht früh morgens und abends am besten. Ab Juni kann man um bestimmte Pflanzen oder Beete dünne Schichten aus trockenen Strohhäckseln, zerkleinerter Eierschale, trockenen Tannennadeln oder zerriebenem Lavendel auslegen, die wie eine Barriere wirken. Das muss immer wieder kontrolliert und nachgestreut werden. Ist das Material nass geworden wirkt es nicht mehr.

Schneckenzäune bieten einen dauerhaften Schutz. Die Kriechtiere haben kein Problem über scharfe Dinge wie Rasierklingen zu kommen, jedoch können sie nur schwer bis gar nicht Überstände überwinden, da ihr Gewicht sie nach unten zieht und sie herunterfallen.

Mit Bier gefüllte Tassen locken Schnecken mit ihrem Geruch an, sie fallen hinein und ertrinken dann.

Schnecken mögen den Geruch bestimmter Kräuter wie Thymian, Salbei, Ysop, Lavendel, Borretsch, Wermut oder Rainfarn nicht und Zweige davon im Mulch oder die Pflanze vertreibt sie.
Eine Jauche aus Adlerfarn unverdünnt auf dem Boden verteilt, vertreibt die Tiere. Für diese 10 Liter Wasser mit 1kg frischen oder 100g getrockneten Farnwedeln ansetzen. Die Verteilung sollte mindestens einmal wöchentlich erfolgen, vor allem im Frühjahr, wenn die Pflanzen noch klein und daher empfindlich gegen Fraß sind.

Zu den schönsten Winterpflanzen zählen unter anderem der Weihnachtsstern oder der Weihnachtskaktus für den Innenbereich und das kleine unscheinbare Silberblatt, die Erika oder der Winterjasmin für den Außenbereich.
Das Silberblatt, das auch als Bodendeckerpflanze geeignet ist, hat mit seinem grausilbernen Schimmer ein bisschen etwas vom Winter, der mit seinem Raureif das Land überzieht. Die Blätter sind ähnlich wie bei einem Eichblatt gefächert.
Auch die Winterheide mit ihren verschieden farbigen Knospen sieht im Winter sehr schön aus. Ein klein bisschen bringen sie die Sonne des Sommers mit herüber in den Winter. Dank verschiedenster Züchtungen gibt es mittlerweile viele Pflanzen, die auch den Winter in nördlicheren Gefilden überstehen.
Besonders hübsch anzuschauen ist auch der Winterjasmin, der in der Zeit von Dezember bis April mit seinen kleinen gelben Blüten Farbe in den weißen Winter bringt.
Auch die immergrünen Pflanzen wie zum Beispiel Efeu, Buchsbaum oder Latschenkiefer bieten im Winter noch viel Freude an Pflanzen. Häufig werden diese Pflanzen in Pflanzkübeln mit den im Winter blühenden Pflanzen kombiniert. Egal ob auf dem Balkon oder im Garten auf der Terrasse spenden die Pflanzen dann viel Freude.
Dank guter Zuchterfolge gibt es auch einige der Sommer- und Herbstpflanzen wie Astern und ähnlichen, die bis in den Winter hinein Ihre Blüten präsentieren. So macht das Gärtnern auch im Winter noch Spaß.

Sie sind sich nicht sicher, wie Sie Ihre Lieblingspflanzen am besten in das neue zu Hause bringen können? Hier finden Sie die wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Umziehen mit Zimmerpflanzen achten sollten.

In der kalten Jahreszeit
Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen, notfalls mit einer alten Zeitung, frostsicher verpacken. Im Voraus wissen Sie ja nicht, wie lange die Pflanzen im unbeheizten Miet LKW stehen und es kann sein, das die eventuellen Umzugshelfer die Pflanzen vielleicht einfach auf dem Bürgersteig zur Seite stellen muss. Wenn eine lange Fahrt bevorsteht und wenn Sie so viele Pflanzen haben, dass es lohnenswert wäre einen geheizten Umzugwagen auszuleihen, dann suchen Sie sich ein Unternehmen, die solche LKW´s anbietet.

In der heißen Jahreszeit
Hier gilt das gleiche: Sie wissen im Voraus nicht, wie lange Ihre Pflanzen im aufgeheizten LKW stehen und wo sie am Bestimmungsort als erstes landen. Sie sollten die Pflanzen auf jeden Fall vorher gießen, besonders durstige Pflanzen sollten Sie vor der Fahrt wässern. Der Topf wird dadurch zwar schwerer, aber denken Sie daran, wie die Pflanze ohne das Wässern aussehen könnte. Stellen Sie den Topf in eine Plastiktüte, die groß genug ist und binden Sie sie oben zusammen, so bleibt die Umgebung der Pflanze trocken.

Wie verpacke ich die Pflanzen?
Buschige und große Pflanzen sollten Sie mit einem zurechtgeschnittenen Stoffstreifen oder mit Bast hochbinden, alle Blätter nach oben zusammen.
Umwickeln Sie Kakteen mit Noppenfolie und verkleben Sie diese sicher (die Umzugshelfer werden Ihnen dankbar dafür sein ;-) )
Bei Agaven gibt es auch Verletzungsgefahren. Sie sollten die wirklich gefährlichen Spitzen mit aufgesteckten Styroporchips oder Korken sichern.
Umwickeln Sie die wirklich empfindlichen Blüten der Orchideen mit einem langen Watte-Strang, das selbe gilt auch für die ganze Rispe. Sie sollten den ganzen Topf außerdem noch mit Zeitungspapier verpacken.

Wie geht es nach dem Umzug weiter?
Nach dem Umzug sollten Sie Ihre Pflanzen besonders viel pflegen, egal wie gut Sie Ihre Pflanzen transportiert und verpackt haben (auch mit Dünger).

Herrlich wie das duftet!

Ein Schritt in einen sommerlichen Kräutergarten kann traumhaft schön sein. Zahlreiche Düfte verschiedenster Kräuter verzaubern die Seele. Überall hängt der süße, säuerliche und natürliche Geruch von Pflanzen in der Luft. Dieses Gefühl von Freude, von Leben und Lebenslust macht nicht nur den Gartenfreund glücklich. Besonders beliebt zeigen sich solche erholsame Kräutergarten gerade auch bei Menschen aus der Stadt. Durch die verschiedenen Düfte der positiv wirkenden Kräutern kann man Seele und Körper super entspannen. Es ist bewiesen: Ein duftender Kräutergarten wirkt beruhigend und ist somit eine erholsame “Ablenkung” aus dem Alltag. Wer sich selbst einen duftenden Kräutergarten anlegen will braucht natürlich ein bisschen Wissen, um den perfekt riechenden Garten hinter dem Haus zu haben. Damit das Anlegen aber um ein vielfaches erleichtert wird, werden hier mal ein paar wohlriechende Kräuter beschrieben:

  • Thymian: duftet nach herber Frische, riecht nach natürlichen Gewässern
  • Rosmarin: riecht fantastisch nach Urlaub am Strand
  • Minze: frisches Blau, triumphiert in jedem Kräutergarten, tropischer Duft
  • Fenchel: vergleichsweise bitterer Duft, aber keinesfalls übelrichend
  • Anis: starker Duft; vergleichbar mit dem Duft von Fenchel
  • Kresse: reizender Duft von anregender Frische, säuerlicher Duft
  • Zitronengras: einzigartiger Geruch nach milder Zitrone
  • Salbei: weich riechender, sanfter Geruch nach Gräsern
  • Goldlack: süßer Geruch nach Honig im Kontrast mit einem feinem Geruch nach etwas Bitterem
  • Flieder: lockt nicht nur Bienen an, der ebenfalls herrliche Duft, überzeugt auch den Menschen

Das Motto für den Kräutergarten: Umso mehr Kräuter, desto mehr Duft! Eine Kräutersorte reicht nicht, lieber viele Sorten anpflanzen und dafür von jeder Sorte etwas weniger Pflanzen! Zu einem richtigen Kräutergarten empfehlen sich auch ein paar Büsche und Sträucher, die ringsherum um den Kräutergarten gepflanzt werden. Ein Kräutergarten ist ein Garten der Sinne: Die Liebe liegt in der Pflanze!

Bevor der Traum vom eigenen Teich umgesetzt werden kann bedarf es einiger Überlegungen.
Zunächst sollte geklärt sein welche Funktion der Teich haben soll. Mit oder ohne Bachlauf oder Quelle, eine beruhigende Wasseroberfläche haben, ein Teich mit Fischen oder soll es vielleicht ein Schwimmteich werden.
Der Standort des Gartenteiches ergibt sich aus der Funktion heraus, jedoch sollte er teilweise im Schatten angelegt werden, da bei voller Sonneneinstrahlung das Algenwachstum gefördert wird.
Die Größe des Teiches ist variabel von klein bis sehr groß, zu beachten ist dabei das richtige Verhältnis von Tiefe und Größe. Die Grundgröße eines Schwimmteiches sollte zwischen 70 und 100m betragen. Harmonische Formen eines Teiches sind oval oder haben geschwungene Linien.
Die individuelle Gestaltung eines Schwimmteiches kann sehr vielseitig sein mit Inseln, Buchten oder Steilufern.
Das ideale Gefälle steht in einem Verhältnis von 1:3, d.h.vom Teichrand entfernt werden 3m gemessen und da beträgt die Teichtiefe 1m.
Ein Teichprofil das stufenförmig mit 3 Podesten angelegt wird, ist für Pflanzen sehr gut geeignet. Damit das Wasser klar bleibt ist es günstig eine Sumpfzone anzulegen. Die Tiefe des Gartenteiches ist abhängig von der Funktion, es hat ein kleiner Teich eine andere Tiefe als ein Schwimmteich.
Die Abdichtung erfolgt hauptsächlich mit einer Teichfolie, dabei richtet sich die Auswahl der Folie nach der Funktion des Gartenteiches.
Natürliche Feuchtbiotope benötigen keine Technik da sie von Pflanzen oder Mikroorganismen rein gehalten werden, Schwimmteiche hingegen benötigen eine Filteranlage