Den grünen Daumen erhält eine neue Küche erst am Ende. Ganz zuletzt werden kleine Töpfe mit Kräutern angelegt und die ersten Blümchen auf den Tisch gestellt. Eine schöne und natürliche Art, eine Küche einzuweihen.
Davor steht jedoch die Auswahl der passenden Einbauküche. Bei der Vielzahl von Herstellern und den vielen verschiedenen Formen und Farben, kann man schnell den Überblick verlieren. Sie wollen eine neue Küche, wissen jedoch nicht, wohin mit Ihren Wünschen? Read more »

Ein schöner Garten, Quelle: regenpfeifer via Flickr
Man muss keine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolviert haben, um eine gemütliche und gut strukturierte Gartengestaltung hinzubekommen. Allein durch die Beachtung einiger Regeln der Pflanzen kann man ein sehr ansprechendes Ergebnis erhalten.
Gartengestaltung
Zunächst sollte bei der Gartengestaltung überlegt werden, welche Pflanzen man in seinem Garten haben möchte. Ideal ist es, wenn man für jeden Monat im Frühling, Sommer oder Herbst einige Pflanzen findet, die in dieser Zeit ihren Blütezeitpunkt haben. Auch das Pflanzen von immergrünen Koniferen oder Tannen- und anderen Nadelbäumen kann für eine farblich ansprechende Gestaltung des Gartens sorgen.
Bevor man aber mit der Bepflanzung beginnen kann, sollte man eine Skizze des Gartens anfertigen und genau überlegen, wo man Beete und Laufwege anlegen möchte und wo im Garten Rasenflächen oder eine Terrasse ihren Platz finden sollen. Hierfür kann es hilfreich sein, sich im Internet nach verschiedenen Gestaltungsarten von Gärten umzuschauen. Read more »
Seit ein paar Jahren bereits pflege ich meinen kleinen Kräutergarten auf dem Fensterbrett. Eine feine Sache ist das, denn wenn man es geschickt anstellt, dann hat man nicht nur immer ein paar frische leckere Kräuter für die Küche, sondern auch noch einen kleinen leuchtend grünen Blickpunkt, wenn man aus dem Fenster schaut. Und das übrigens nicht nur im Sommer, denn es gibt auch winterharte Kräuter und Gewürzpflanzen, die das ganze Jahr über grünen.
Mein Rosmarin und mein Lavendel haben den letzten Winter zum Beispiel gut überstanden, obwohl ich immer dachte, dass die Pflanzen mit ihren starken Wurzeln unbedingt Gartenboden brauchen, aber ich hab sie jetzt schon in der zweiten Saison auf meinem Fensterbrett und sie lediglich im letzten Herbst radikal zurück geschnitten. Das muss man wohl auch gründlich tun, denn die wachsen wie Gift, werden dann recht schwer und hängen leicht über (weil sie sich ja Richtung Licht strecken).
Damit mir meine Töpfe nicht beim nächsten Sturm runter stürzen und einem unschuldigen Passanten auf den Kopf fallen habe ich mir übrigens was Cleveres ausgedacht: einfach flexible Federstangen, so wie man sie als Duschstange kaufen kann, zwischen den Mauervorsprung geklemmt und mein Kräutergarten ist gegen Absturz gut gesichert. Die Klemmstangen haben auch den Vorteil, dass man nix schrauben muss, das ist ja immer wichtig, wenn man in einer Mietwohnung lebt.
Basilikum muss bei mir auch immer sein, der bekommt aber immer einen extra Topf, weil der so wuchert, dass der garantiert alle anderen Pflanzen abwürgen würde. Bei manchen Pflanzen sollte man auch darauf achten, dass die Töpfe auf dem Fensterbrett eine gewisse Tiefe aufweisen, meine Petersilie ist nämlich aus diesem Grunde gar nichts geworden, die wollte einfach mehr Platz nach unten für die Wurzeln.
Manche Kräuter blühen übrigens, wenn man sie lässt und nicht vorher aberntet. Den Bienen schmeckt das auch.
Es gibt einige tolle Mittel gegen Blattläuse die natürlich sind und sich auch leicht herstellen lassen. Blattläuse sind aber nicht immer bei der ersten Behandlung besiegt, deswegen sollten Sie alle Anwendungen auf jeden Fall mehrfach machen damit kein Ungeziefer aus ihrem Kräutergarten die Prozedur überlebt.
1. Rezept: Brennnesselauszug
Geben Sie in einen mit ca. 5 Liter Wasser gefüllten Kübel, einige Brennnessel hinein. Nun sollten Sie diesen Ansatz ca. 24 Stunden lang ziehen lassen, bis ein Sud entsteht. Danach seihen Sie die Brennnessel ab. Nun können Sie den so gewonnenen Sud gegen die Blattläuse sprühen.
Sie können sich dieses Kräuterextrakt auch im Fachhandel besorgen.
2. Rezept: Tabakwasser
Heben Sie Tabakreste von Zigaretten oder Zigarren auf. Füllen Sie einen kleinen Topf mit ca. 1 Liter Wasser auf und schmeißen Sie ca. 50 Gramm oder mehr vom Tabak in den Kübel. Nachdem Sie den Ansatz leicht aufkochen ließen, können Sie die restlichen Tabakreste mit einem Tuch abseihen.
Nun füllen Sie die Tabakseifenwasser Mischung in einen Sprühbehälter und besprühen die Unterseite Ihre Pflanzenblätter.
Machen Sie die Behandlung öfters in regelmäßigen Abständen, damit auch die Eier der Blattläuse nicht überleben.
Vermeidung der Blattläuse
* Spritzen Sie Ihre Pflanzen oft genug mit einem Wasserstrahl ab.
* Legen Sie ein paar Lavendelblüten in auf die Erdoberfläche der Pflanzen, Lavendel verjagt die Ungeziefer.
* Geben Sie Spülmittel in lauwarmes Wasser und tauchen Sie die Zimmerpflanzen kopfüber in die Mischung. Dabei fallen die Blattläuse einfach ab.
* Wenn man etwas Zigarettenasche auf der Erde der Pflanzen gibt gehen die Blattläuse nicht auf die Pflanzen.
Viel Glück beim Bekämpfen!
Pflanzen im Wohnzimmer – wahrscheinlich geht es nicht ohne. Denn auch wer selbst keine Pflanzen anschafft, wird irgendwann einmal Besuch bekommen. Und der Besuch bringt ein Gastgeschenk mit: die erste Pflanze ist da.
Luftverbesserung
Notwendig sind Pflanzen im Wohnzimmer nicht. Sie sind zwar nützlich, weil sie in gewissem Maße die Luft verbessern können. Und auch in einem spärlich eingerichteten Wohnzimmer können sie helfen, den Raumschall zu dämpfen. Und es ist ja auch gut möglich, dass man vom Wohnzimmer aus den Blick in den blühenden Garten hat. Das ist dann Pflanze genug.
Wer sich für Pflanzen im Wohnzimmer interessiert, sollte sich erst einmal im Wohnzimmer umsehen. Fast alle Pflanzen brauchen Licht. Das bedeutet, dass sie in Fensternähe stehen sollten. Es gibt aber auch exotische Pflanzen, die mit weniger Licht auskommen und deshalb auch im Raum stehen können.
Wenn solche Pflanzen auf dem Boden stehen, dann ist dies kein guter Platz, wenn Kleinkinder im Haus sind oder zu Besuch kommen können. Zu groß ist dann die Versuchung, in der Blumenerde zu graben. Solche Pflanzen, etwa Gummibäume, Bananenstauden oder Kokospalmen, haben außerdem die Eigenschaft, bei guter Pflege kräftig zu wachsen. Eines Tages sind sie dann zu groß für das Zimmer. Dies gilt auch für Kletterpflanzen, die man gelegentlich auch im Wohnzimmer findet. Bei Kinderbesuch sollten übrigens auch alle giftigen Pflanzen tabu sein.
Fensterbrett
Der beste Platz für die Pflanzen ist wohl doch das Fensterbrett. Doch vertragen nicht alle Pflanzen die Mittagssonne, und sie können zudem schnell austrocknen und müssen dann entsprechend häufig gegossen werden. Auf die Pflegebedürftigkeit sollte man deshalb achten. Wer sich täglich liebevoll um seine Pflanzen kümmert, kann andere wählen wie der, für den sie nur gelegentlich einer Beachtung wert sind.
Nicht zu vergessen sei übrigens die Hydrokultur. Solche Pflanzen brauchen keine Blumenerde, sondern müssen nur gegossen und gelegentlich gedüngt werden. Das erleichtert die Pflege.